Von Kopf bis Fuß: mein Therapieangebot

Belastungen wie Stress, Kopfschmerzen, unklare Bauchschmerzen, chronische Erkrankungen und Allergien nehmen in unserer Gesellschaft schon im Kindes- und Jugendalter stetig zu. Dies hat verschiedene Gründe und leider werden sie oft übersehen. Denn: oft geht es nur um die Behandlung der Symptome und weitaus weniger um die Ursachenforschung.

Der Mensch besteht nicht nur aus einem Körper und dessen Funktion, sondern auch aus Seele und Geist. Da sie eine untrennbare Einheit bilden ist es existenziell wichtig, diese drei gemeinsam im Therapiekonzept zu beachten und einzubinden. Deshalb ist das Therapieangebot in der Praxis wie eine Art Baukastensystem konzipiert.


Erster Baustein

Ausführliche Anamnese und Diagnostik

Hierbei wird im ersten Gespräch, das bis zu 2 Stunden dauern kann, eine sehr ausführliche „Bestandsaufnahme”, die so genannte Anamnese, erfragt (siehe Anamnesebogen ganz unten auf dieser Seite). Hinzu kommt die körperliche Untersuchung und wenn vorhanden werden Blutbefunde, Stuhlproben, Arztbriefe, OP-Berichte usw. mit einbezogen.

 

Die Praxis für Kinder- und Jugendheilkunde sieht sich als eine Art „Schnittstelle”, um die verschiedensten Arztbriefe und Ihre Erfahrungen als Eltern zu bündeln. Ziel ist es, darin den roten Faden der Erkrankung bzw. der Beschwerden zu entdecken. 

 

Da Kinder in der Regel körperlich nicht gerne untersucht werden, wird diese spielerisch mit eingebunden. In der Praxis gibt es dafür genügend Spielmaterial, hauptsächlich aus der Montessori-Pädagogik. Dadurch kann die Untersuchung so geschehen, dass die Kinder dabei entspannt und ganz bei sich sind und das Untersuchungsergebnis somit nicht verfälscht wird. Für Kinder ist unter anderem die Zungendiagnose besonders geeignet, da sie in der Regel sehr gerne ihre Zunge zeigen und dies währenddessen auch ausgiebig tun dürfen :-)

Zweiter Baustein

Erstellung eines alle Lebensbereiche umfassenden, individuellen und speziellen Behandlungsplans

Nach dem ausführlichen ersten Gespräch erstelle ich für Ihr Kind innerhalb einer Woche einen speziellen, individuellen Behandlungsplan. Dieser bezieht alle Lebensbereiche mit ein. Der Plan wird bewusst in einer Woche und nicht an einem Tag erstellt um genügend Zeit zur Verfügung zu haben, alle Informationen zusammenzustellen und diese auch wirken zu lassen. Denn gerade die notwendigen Impulse, die es für eine ganzheitlichen Therapieansatz braucht, halten sich nicht an Zeitvorgaben. Auch bietet es die Möglichkeit, wenn Ihnen im Anamnesegespräch etwas entfallen sein sollte, es mir noch mitzuteilen.

 

Das zweite Gespräch zur Besprechung des Behandlungsplans findet dann nach einer Woche wieder in der Praxis statt und kann bis zu 1,5 Stunden dauern – je nachdem, wie ausführlich der Plan geworden ist. Dies ist abhängig von mehreren Faktoren wie etwa die Schwere der Erkrankung, Lebensalter, Gesamtsituation etc.

 

Da Therapieformen die Schmerz verursachen für Kinder und Jugendliche eher ungeeignet sind, gibt es in der Praxis ausschließlich solche, die nicht weh tun. Deshalb werden unter anderem die REGENA-Therapie, die Humoralmedizin,

die traditionelle europäische Medizin (TEM), die anthroposophische Medizin, Wickel und Auflagen eingesetzt und diese mit seelsorgerischen Gesprächen ergänzt. Zusätzlich werden die Organreflexzonen an Füßen, Händen und bestimmten Körperregionen getestet. 

 

Gerade die REGENA-Therapie eignet sich besonders gut für Kinder und Jugendliche. Sie ist eine besonders wirksame Methode da sie die Ursachen von Krankheiten heilt und nicht nur die Symptome behandeltEs handelt sich hierbei um Komplexhomöopathie-Präparate, das heißt, dass mehrere Heilmittel in einem Präparat vorhanden sind. Anders wie bei der klassischen Homöopathie können bei der REGENA-Therapie mehrere Mittel ihre Wirkung auf den Organismus ausüben und die Beschwerden dadurch rascher gelindert werden. Bei der klassischen Homöophatie muss erst durch mühsames Suchen und Ausprobieren das passende Einzelmittel für den Patienten gefunden werden und er leidet in dieser Zeit weiterhin unter seinen Beschwerden. Da die Regenaplexe wie ein Baukastensystem eingesetzt werden (mehrere Komplexmittel werden gleichzeitig gegeben), wird die Wirkungsweise sogar noch verstärkt. 

 

Wenn sich in der Anamnese aufzeigen sollte dass auch eine Ernährungsumstellung, eine Gewohnheitsumstellung oder

die Einführung von Ritualen und Entspannungstechniken nötig sind, werden diese ebenfalls in den Behandlungsplan mit eingebunden um dadurch Ihrem Kind eine ganzheitliche Therapie zu ermöglichen.

 

Zusätzlich steht falls notwendig, ein Therapeutennetzwerk von Hausarzt, Physiotherapie, Traumatherapie, Familienstellen etc. zur Verfügung.

Dritter Baustein

Beratung und Begleitung in der Umsetzungsphase des Behandlungsplanes

Da es erfahrungsgemäß nicht am Willen des Menschen liegt etwas verändern zu wollen, sondern an der praktischen Umsetzung, ist der dritte Baustein die angebotene Hilfe dazu.

 

In der Zeit der Umsetzung des individuellen Behandlungsplans stehe ich Ihnen und Ihrem Kind selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite. Es ist möglich, dass sich erst im Laufe der Zeit aufzeigt, ob der Plan im oft stressigen Alltag umzusetzen ist oder auch nicht. 

 

Zwei Wochen nach Beginn der Umsetzung wird deshalb ein weiterer Termin in der Praxis vereinbart um gemeinsam zu schauen was sich verändert hat, was gut läuft und was verbessert werden könnte. Wenn es keine größeren Justierungen braucht, kann dieses Gespräch auch am Telefon stattfinden.

 

Nach etwa weiteren 4 Wochen wird dann in einem vierten Termin auf den gesamten Verlauf geschaut und gemeinsam entschieden, ob es weiterer Schritte bedarf. 

 

In diesen insgesamt 6 Wochen der Umsetzung des Behandlungsplans bin ich natürlich bei Fragen, Nöten und Anliegen per Telefon und Mail zu den angegeben Praxiszeiten jederzeit erreichbar. 

 

 

Hier nochmal zur Übersicht die verkürzte Version des Therapieangebots:

  • 1. Gespräch mit ausführlicher Anamnese und körperlicher Untersuchung
  • 2. Gespräch in der Folgewoche mit ausführlicher Besprechung des Behandlungsplans
  • 3. Gespräch, 2 Wochen nach Beginn der Umsetzung des Behandlungsplans, Feinjustierung 
  • 4. Gespräch, 7 Wochen nach dem ersten Termin, Blick auf den Gesamtverlauf 

 

Da es uns Heilpraktikern nach dem Infektionsschutzgesetz verboten ist, Infektionskrankheiten wie eitrige Angina, Masern, Windpocken, Durchfall etc. zu behandeln, ist es mir leider nicht möglich und erlaubt, akute Erkrankungen die unter dieses Gesetz fallen in der Praxis zu behandeln. Jedoch kann nach Abklingen der Beschwerden eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden, die die Ursache der Erkrankung angeht und nicht nur die Symptome behandelt. Mehr dazu gerne telefonisch oder per E-Mail.

Der Anamnesebogen: Bestandsaufnahme und Zielorientierung

Sie wundern sich möglicherweise über die vielen Fragen, die ich zu Ihrem Kind stellen werde. Der Anamnesebogen bietet mir eine essentielle Orientierungshilfe, um einen ganz individuellen Behandlungsplan für Ihr Kind erstellen zu können. 

 

Alles was uns umgibt, was wir erleben – bewusst und unbewusst – prägt uns in unserem ganzen Sein. Es hat also Auswirkungen auf unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele. Vor allem Kinder nehmen alles wie einen Schwamm in sich auf.

 

Aus diesem Grund beinhaltet der Anamnesebogen mehr Themen und Aspekte, als Sie es vielleicht bisher in einer Praxis für Kinder- und Jugendheilkunde erlebt haben. 

Da die Fragen teilweise auch altersabhängig sind, können Sie über die eine oder andere Frage hinweggehen, wenn Ihr Kind noch nicht das entsprechende Lebensalter erreicht hat.

 

Ich bitte Sie, den Fragebogen in einer ruhigen Minute vorab zuhause durchzugehen und ihn dann bei Ihrem ersten Termin ausgefüllt mitzubringen. Im Gespräch gehen wir die Fragen und Ihre Antworten gemeinsam und in aller Ruhe durch.

 

Schon jetzt freue ich mich sehr, Sie und Ihr Kind bald persönlich kennenzulernen!


Klein gedruckt, aber großgeschrieben: meine Geschäftsbedingungen

Ich bin gesetzlich dazu verpflichtet, Sie darauf aufmerksam zu machen, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Heilpraktikerbehandlungen nicht übernehmen.

 

Rechnen Sie für den ersten Termin mit einer ausführlicher Anamneserhebung bis zu 2 Stunden und für das Folgegespräch zur Erläuterung des individuellen Behandlungsplans bis zu 1,5 Stunden. Die Dauer eines Behandlungstermins beträgt im Allgemeinen 1 Stunde.

 

Das Honorar wird nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) errechnet. Die Bezahlung erfolgt im Anschluss an den Behandlungstermin in bar oder per Überweisung. Sie erhalten selbstverständlich eine Rechnung. 

 

Bitte halten sie die vereinbarten Termine ein. Sollten Sie einen dieser Termine nicht einhalten können, bitte ich Sie spätestens 24 Stunden vorher per E-Mail oder Telefon abzusagen.